Aus dem Lateinischen: manus – die Hand.
„Hand-Medizin“, „be-handeln“

Die Hand des Arztes war und ist trotz aller Technisierung immer Basisinstrument für die ärztliche Diagnostik und Therapie. Die Zeugnisse der Manuellen Medizin sind über 5000 Jahre alt. Berichte aus der altägyptischen Medizin (2900 v.Chr.), aus Mesopotamien (2100 v.Chr.) und aus der indischen Heilkunde liegen lange vor den uns bekannten Überlieferungen aus der griechisch-römischen Zeit von Asklepios, Hippokrates und Galen. Später werden große Namen wie Ambroise Paré (1520), Glisson (1600), Morgagni (1700), die „Bone-setter“ und J. Heine aus Würzburg (1800), der Osteopath Still (1840) oder der Chiropraktiker Palmer (1890) mit der Manuellen Medizin verbunden. Heute stehen die Mediziner Zukschwerdt, Lewit, Stoddard, Menell, Sell, Gutmann und Tilscher für Manuelle Medizin.

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